{"id":167,"date":"2017-07-28T16:51:03","date_gmt":"2017-07-28T14:51:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/?page_id=167"},"modified":"2019-12-09T08:27:50","modified_gmt":"2019-12-09T07:27:50","slug":"5-klasse-skript-1-paedagogik-und-allgemeine-didaktik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/did-meth-paed\/5-klasse-skript-1-paedagogik-und-allgemeine-didaktik\/","title":{"rendered":"5. Klasse Skript 1: P\u00e4dagogik und allgemeine Didaktik"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #800000;\"><em>Die 5. Klasse war schon immer und ist auch weiterhin in p\u00e4dagogischer und didaktischer Hinsicht eine sehr gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Biologie-Lehrkraft. Dieses Skript, das sich vorwiegend an Berufsanf\u00e4nger richtet, listet die spezifischen Probleme dieser Jahrgangsstufe auf und bietet L\u00f6sungsans\u00e4tze an. Dennoch findet auch die erfahrene Lehrkraft inmitten vieler bekannter Aspekte die eine oder andere neue Idee.<br \/>\n<\/em><\/span><\/p>\n<p>Themen\u00fcbersicht:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#b5skript1a1\"><span style=\"color: #0000ff;\">Welche Pers\u00f6nlichkeiten kommen in die f\u00fcnfte Klasse?<\/span><\/a><\/li>\n<li><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"#b5skript1a2\">Was bringen die Kinder aus der Grundschule mit?<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"#b5skript1a3\">Was ist f\u00fcr die Kinder neu am Gymnasium?<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"#b5skript1a4\">P\u00e4dagogisches Arbeiten in der f\u00fcnften Klasse<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"#b5skript1a5\">Die Rolle von \u201eNaturwissenschaftliches Arbeiten\u201c (NA) f\u00fcr Biologie<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"#b5skript1a6\">\u00dcbergreifende Aspekte des Biologieunterrichts in der f\u00fcnften Klasse<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<h1><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Von der Grundschule ins Gymnasium<\/strong><\/span><\/h1>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong><span id=\"b5skript1a1\" class=\"sta-anchor \" aria-hidden=\"true\"><\/span>Welche Pers\u00f6nlichkeiten kommen in die f\u00fcnfte Klasse?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wer selbst noch keine eigenen schulpflichten Kinder hat(te), tut sich schwer mit der Einsch\u00e4t\u00adzung, wo er seine frisch gebackenen F\u00fcnftkl\u00e4ssler abholen muss. Etliche sind noch nicht ein\u00admal zehn Jahre alt, manche noch recht unselbst\u00e4ndig, naiv, verspielt und langsam. Andere dagegen sind recht pfiffig und haben in den vier Jahren Grundschule noch nie ernsthaft arbei\u00adten m\u00fcssen, weil sie so unterfordert waren. Manche Bubengangs kennen sich schon seit der Krabbelgruppe und kommen nicht mit der Einstellung, dass sie jetzt als die \u201eNeuen\u201c in ein neues Revier kommen, sondern vielmehr, dass sich das Gymnasium samt seiner Lehrkr\u00e4fte gef\u00e4lligst an sie, die etablierte Gruppe, anzupassen habe. Manche fragen noch lange bei jeder Kleinigkeit nach: \u201eMeine Patrone ist aus, was soll ich jetzt tun?\u201c \u2013 \u201eMit welcher Farbe soll ich das unterstreichen?\u201c Diese unerw\u00fcnschten Meldungen geschehen teils aus Unselbst\u00e4ndig\u00adkeit, teils aber nur, um Zuwendung zu erhalten. Manche wollen s\u00e4mtliche Erfahrungen aus ihrem privaten Bereich in epischer Breite erz\u00e4hlen (man braucht viel Fingerspitzengef\u00fchl, um zu wissen, wann man keine neuen Beitr\u00e4ge mehr annehmen will: \u201eJetzt noch zwei Meldun\u00adgen, dann ist Schluss!\u201c). Man muss von Anfang an daran arbeiten, dass die Sch\u00fcler nicht end\u00adlos lange brauchen, bis sie im Biologiesaal angekommen sind (sie packen erst umst\u00e4ndlich alle Sachen ein, ziehen im Winter auch noch alle Kleidungsst\u00fccke an und manche \u201em\u00fcssen\u201c der Lehrkraft der Vorstunde unbedingt noch etwas ganz Wichtiges erz\u00e4hlen oder sich mit Handschlag verabschieden), dass sie nicht nach Stundenbeginn noch etwas trinken oder auf die Toilette m\u00fcssen und dass sie sich nach Unterrichtsende z\u00fcgig in den Raum der Folgestun\u00adde zu begeben haben. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Klasse sollte bis Weihnachten im Gym\u00adnasium angekommen sein, die hartn\u00e4ckigeren F\u00e4lle bis zum Ende des Schuljahres.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong><span id=\"b5skript1a2\" class=\"sta-anchor \" aria-hidden=\"true\"><\/span>Was bringen die Kinder aus der Grundschule mit?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der LehrplanPLUS f\u00fcr die Grundschule ist erheblich verbindlicher als sein Vorg\u00e4nger. Trotz\u00addem kann nicht jede Grundschulklasse die gleichen Ergebnisse erzielen, denn das h\u00e4ngt von vielen \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden ab, z. B. dem Anteil an Sch\u00fclern, die ohne oder mit zu wenig Deutsch\u00adkenntnissen eingeschult wurden, oder dem Anteil an Sch\u00fclern, die zuhause zu wenig Unterst\u00fctzung erfahren (die Eltern sollen nicht Lehrer spielen, aber sie sollen f\u00fcr eine dem Lernen f\u00f6rderliche Atmosph\u00e4re und Umwelt sorgen und sich f\u00fcr das schulische Fortkommen ihres Nachwuchses interessieren).<\/p>\n<p>Bei aller Heterogenit\u00e4t bringen die Sch\u00fcler, die aus der 4. Klasse Grundschule kommen, aber eine Reihe von Kenntnissen und Fertigkeiten mit, auf die man sich in der Regel verlassen kann:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"padding-left: 30px;\">Sie k\u00f6nnen lesen, vorlesen, schreiben (mit der neuen Schreibschrift, die nicht immer gut zu entziffern ist; die Lehrkraft sollte das kleine z mit Unterl\u00e4nge schreiben und den Sch\u00fc\u00adlern die eigene Schreibweise des kleinen t explizit demonstrieren), sie beherr\u00adschen die vier Grundrechnungsarten, kennen Zahlen bis zu einer Million (beherrschen sie aber nicht unbedingt), die L\u00e4ngenma\u00dfe (wobei viele allerdings davon \u00fcberzeugt sind, dass ein Meter 1000 Zentimeter enth\u00e4lt), die Zeit- und die Geldeinheiten, nicht aber Dezimal\u00adbr\u00fcche, d. h. Zahlen mit Kommastellen (au\u00dfer beim Geld) oder Prozentzahlen.<\/li>\n<li style=\"padding-left: 30px;\">Meistens sind sie zu einer sauberen und selbst\u00e4ndigen Heftf\u00fchrung erzogen (weshalb v. a. manche M\u00e4dchen endlos f\u00fcr ein paar Zeilen Hefteintrag brauchen, weil sie so sorgf\u00e4ltig arbeiten und dabei so viele verschiedene Glitzerstifte einsetzen wollen) und wissen eigentlich genau, wie sie sich in einer Lerngruppe zu verhalten haben.<\/li>\n<li style=\"padding-left: 30px;\">Sch\u00fclerzentrierte Sozialformen wie Partner- oder Gruppenarbeit wurden in der Regel intensiv einge\u00fcbt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong><span id=\"b5skript1a3\" class=\"sta-anchor \" aria-hidden=\"true\"><\/span>Was ist f\u00fcr die Kinder neu am Gymnasium?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Manche Kinder (auch manche Eltern) brauchen ziemlich lange, bis sie verstanden haben, dass das Gymnasium anders funktioniert als die Grundschule. Alle k\u00e4mpfen in der ersten Zeit mit der teilweise dramatischen Umstellung, die meisten kommen aber nach sp\u00e4testens zwei, drei Monaten gut damit klar. Um die anderen muss man sich mehr oder weniger intensiv k\u00fcm\u00admern, was bisweilen sehr viel Unterrichtszeit (und Nerven) kosten und in schweren F\u00e4llen individuelle Elterngespr\u00e4che erfordern kann.<\/p>\n<ul>\n<li><u>Fachlehrer-System<\/u>: In der Grundschule wurden nur wenige Stunden von Fachlehrkr\u00e4f\u00adten gehalten, Unterricht und p\u00e4dagogische Betreuung lag die weitaus meiste Zeit in den H\u00e4nden der Klassenlehrerin, die von den Kindern als Klassenmutter empfunden wurde (m\u00e4nnliche Grundschullehrer sind mittlerweile leider zur absoluten Ausnahme gewor\u00adden). Im Gymnasium gibt es nur noch die Klassenleiter-Rolle, die damit aber nicht ver\u00adgleichbar ist. Dazu kommt, dass die Sch\u00fcler sich jetzt auf ziemlich viele, oft ganz unterschiedliche Fachlehrer einstellen m\u00fcssen. Deshalb ist es wichtig, dass das Lehrer-Team der Klasse m\u00f6glichst einheitliche Abmachungen und Gepflogenheiten vereinbart und Probleme zeitnah miteinander bespricht (das ben\u00f6tigt oft nicht mehr als 5 Minuten).<\/li>\n<li><u>Areal<\/u>: Meist ist das Gymnasium ganz erheblich gr\u00f6\u00dfer als die Grundschule, was zu\u00adn\u00e4chst zu Orientierungsproblemen f\u00fchrt (also veranstaltet die Klassenleitung sehr fr\u00fch eine Schulhaus-Rallye; als Biologielehrkraft holt man seine f\u00fcnfte Klasse zur ersten Stunde pers\u00f6nlich von deren Klassenzimmer ab und macht sie auf die wichtigsten Landmarken auf dem Weg in den Biologiesaal aufmerksam).<\/li>\n<li><u>Gruppendynamik<\/u>: Die Sch\u00fcler kommen aus einer Gemeinschaft, die meist vier Jahre lang Bestand hatte, und befinden sich jetzt in einer bunt zusammengew\u00fcrfelten Gruppe aus mehreren Grundschulen, in der ggf. auch Wiederholer aus der letzt\u00adj\u00e4hrigen f\u00fcnften Klas\u00adse sitzen. Das f\u00fchrt nat\u00fcrlich zu Rangordnungs-K\u00e4mpfen und einer anfangs recht lebhaften Sozialdynamik. Sp\u00e4testens bis Weihnachten sollte dies aber erledigt sein (in Ausnahmef\u00e4llen kann das aber auch wesentlich l\u00e4nger dauern). Eine fr\u00fch stattfindende gemeinsame Klas\u00adsenfahrt (Schullandheim) beschleunigt den Konsolidierungs\u00advorgang enorm. Diese Problematik hat zun\u00e4chst Vorrang, denn eine halbwegs stabile Gruppen\u00addynamik ist Voraussetzung f\u00fcr eine gedeihliche Unter\u00adrichtsatmosph\u00e4re.<\/li>\n<li>Das <u>Arbeitstempo<\/u> ist generell am Gymnasium h\u00f6her als in der Grundschule. Die Um\u00adstel\u00adlung braucht aber ihre Zeit, so dass man in den ersten zwei, drei Monaten noch sehr langsam vorankommt (auch, weil man in dieser Phase sehr nachdr\u00fccklich darauf achten muss, dass sich die Sch\u00fcler an die Gepflogenheiten halten, z. B. ihre Sachen dabei haben und auf dem Tisch bereit legen, zum Gr\u00fc\u00dfen aufstehen, nur reden d\u00fcrfen, wenn sie aufgerufen sind, dass \u00dcberschriften hervorgehoben werden, das Datum am Heft\u00adrand steht usw. und dass sie die allgemeinen sozialen Regeln einhalten, die \u00fcblicher\u00adweise die Klassenleitung am Anfang des Schuljahres mit ihnen formuliert hat). Dieser Zeitbedarf in den ersten Wochen ist bei der Verteilung der Unterrichts\u00adthemen \u00fcber das Schuljahr zu ber\u00fcck\u00adsichtigen.<\/li>\n<li>Die <u>m\u00fcndlichen Leistungserhebungen<\/u> wie Rechenschaftsablage oder Unterrichtsbei\u00adtrag erfordern intensivere h\u00e4usliche Vorbereitung als in der Grundschule. Zuhause lernen bedeutete in der Grundschule oft nichts anderes, als den Hefteintrag auswendig zu lernen. Deshalb ist es wichtig, den Sch\u00fclern (mehrmals) zu erkl\u00e4ren, wie sie im naturwissenschaftli\u00adchen Fach lernen sol\u00adlen (am besten: Wenn man den Stoff gelernt hat, diesen bei ge\u00adschlossenem Heft in ganzen, zusammenh\u00e4ngenden S\u00e4tzen laut erkl\u00e4ren \u2013 der Mama, dem Teddyb\u00e4ren oder der Wand). Sch\u00fcler, die in der Grund\u00adschule kaum Zeit f\u00fcr h\u00e4us\u00adliche Vorbereitungen aufgewendet haben, m\u00fcssen lernen, dass sie sich ab jetzt ernst\u00adhaft vorbereiten m\u00fcssen. Am besten ist ein ausf\u00fchrlicheres f\u00e4cher\u00fcbergreifendes Pro\u00adgramm \u201eLernen lernen\u201c. Bisweilen erfordert es auch mehrere Anl\u00e4ufe, bis alle Sch\u00fcler (und ihre Eltern) ver\u00adstanden haben, dass sich unangek\u00fcndigte Pr\u00fcfungen \u00fcber den Stoff der letzten beiden Unterrichtsstunden plus Grundwissen erstrecken und auch die Anwendung des neuen Wissens auf unbekannte Sachverhalte umfassen. So ein Trans\u00adfer muss deshalb zuvor im Unterricht st\u00e4ndig einge\u00fcbt wer\u00adden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><em>Link: Folie \u201eLernen lernen&#8220; im \u201eLernfa<span style=\"color: #ff6600;\">ch&#8220; [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/AM_Folie_Hausaufgaben.docx\">word<\/a>] [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/AM_Folie_Hausaufgaben.pdf\">pdf<\/a>]<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Die <u>schriftlichen Pr\u00fcfungen<\/u> waren an der Grundschule in der Regel angesagt. Man muss die Sch\u00fcler wiederholt darauf vorbereiten, dass eine Stegreifaufgabe nicht ange\u00adsagt wird und dass darin auch Transferaufgaben vorkommen (etwa die \u00dcbertragung des Wissens \u00fcber das menschliche Extremit\u00e4tenskelett auf andere S\u00e4ugetiere). Um die Sch\u00fcler auf die Anforderungen im naturwissenschaftlichen Unterricht (dazu geh\u00f6rt in der f\u00fcnften Klasse neben Biologie auch die Geographie =&gt; f\u00e4cher\u00fcbergreifende Zu\u00adsammenarbeit!) gut vorzubereiten, ist es sinnvoll, sie vor der ersten schriftlichen Pr\u00fc\u00adfung die gymnasialen Aufgabenformate einschlie\u00dflich ihrer Operatoren (ich nenne sie in der Unterstufe: Aufgabenw\u00f6rter) \u00fcben zu lassen (vgl. die Skripten zur \u00dcbungs-Steg\u00adreifaufgabe und den Aufgabenw\u00f6rtern). Vor allem die Anforderungen in Transfer\u00adauf\u00ad\u00adgaben m\u00fcssen den Sch\u00fclern wie auch ihren Eltern klar gemacht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><em>Link: Einf\u00fchrung von Operato<span style=\"color: #ff6600;\">ren (\u201eAufgabenw\u00f6rter&#8220;) mit \u00dcbungsaufgaben [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/AM_B5.6_Aufgabenwoerter.docx\">word<\/a>] [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/AM_B5.6_Aufgabenwoerter-1.pdf\">pdf<\/a>]<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><em>Link: \u00dcbungs-Stegreifaufgabe zur Einf\u00fchrung dieses Pr\u00fcfungsformats [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AM_B5_Uebungsstegreifaufg-N.docx\">word<\/a>] <span style=\"color: #ff6600;\">[<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/AM_B5_Uebungsstegreifaufgabe_N.jpg\">jp<span style=\"color: #ff6600;\">g<\/span><\/a>] [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/AM_B5_Uebungsstegreifaufg_N1.pdf\">pdf aus scan<\/a>]<br \/>\n<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><u>Notenskala<\/u>: Die meisten Sch\u00fcler, die auf das Gymnasium \u00fcbertreten, hatten in der Grundschule sehr gute bis mittlere Noten. Jetzt sind die Besseren unter sich, aber jetzt wird auf sie die gesamte Notenskala angewendet, so dass im Gymnasium etliche Sch\u00fc\u00adler zum ersten Mal in ihrem Leben auch schlechte Noten bekommen. Das f\u00fchrt bei Sch\u00fc\u00adlern wie Eltern zu Entt\u00e4uschung und Verunsicherung, die aufgefangen werden m\u00fcs\u00adsen. Man k\u00f6nnte im Vorfeld insofern darauf reagieren, indem man im ersten Halb\u00adjahr noch keine gymnasialen Ma\u00dfst\u00e4be anlegt. Der Nachteil dieser Methode ist, dass es f\u00fcr die Sch\u00fcler dann sehr schwer ist zu bemerken, ab wann der h\u00f6here Ma\u00dfstab gilt. Deshalb lege ich pers\u00f6nlich von Anfang an \u2013 mit Augenma\u00df \u2013 gymnasiale Ma\u00dfst\u00e4be an und nehme in Kauf, dass in der ersten Stegreifaufgabe auch die Noten 5 und 6 vorkommen. Diese Problematik sollte den Sch\u00fclern auseinandergesetzt werden, aber auch deren Eltern am ersten Klas\u00adsenelternabend. Da in der 5. Klasse die Jahresnote in Natur und Technik aus mindestens sechs Leistungsnachweisen gebildet wird, ist eine einzelne schlechte Note gut zu verkraften.<\/li>\n<li>Das <u>Sprachniveau<\/u> der F\u00fcnftkl\u00e4ssler wird von manchen Gymnasiallehrkr\u00e4ften (wie auch von manchen Lehrbuchautoren) \u00fcbersch\u00e4tzt. Der Grundwortschatz im Lehrplan\u00adPLUS der Grundschule besteht vor allem in germanistischen Prinzipien und umfasst keine Wort\u00adliste mehr (der Katalog der Grundwissenw\u00f6rter im Vorg\u00e4nger-Lehrplan listete am Ende der vierten Klasse gerade einmal 700 W\u00f6rter auf, darunter nur wenige Fremd\u00adw\u00f6rter). Vor allem im ersten Halbjahr verwendet man deshalb nur einfache W\u00f6rter (und auch bei denen muss man sich vergewissern, dass alle verstehen, was gemeint ist, auch die Sch\u00fcler mit Migrationshintergrund), sehr einfachen Satzbau (Haupts\u00e4tze) und achtet vor allem bei schriftlichen Pr\u00fcfungen auf eine sehr einfache, plakative Aufgabenstellung (kein Hauptwortstil, m\u00f6glichst wenige Nebens\u00e4tze). Statt \u201eStruktur und Funktion\u201c also zun\u00e4chst besser: Aufbau und Aufgabe (es sei denn, die Einf\u00fchrung dieser beiden Fremdw\u00f6rter wird als eigenes Feinlernziel behandelt). Gleich\u00adzeitig werden in Biologie neue Begriffe eingef\u00fchrt, auch Fremdw\u00f6rter, und ihre Recht\u00adschrei\u00adbung, das grammatikalische Geschlecht und ggf. Beson\u00adderheiten der Konjuga\u00adtion bzw. Deklination sowie der Wortherkunft (Etymologie) besprochen. Dies alles wird als Hefteintrag gesichert und dann auch in Pr\u00fcfungen verlangt. Im ersten Halbjahr ist es sinn\u00advoll, die grammatikalischen Begriffe sozusagen zweisprachig zu verwenden (\u201eWel\u00adches Eigenschaftswort, welches Adjektiv passt hier?\u201c \u2013 \u201eIch m\u00f6chte daf\u00fcr jetzt ein Dingwort, ein Nomen haben und zwar mit Begleiter, mit Artikel.\u201c)<\/li>\n<li>Das <u>Durchhalteverm\u00f6gen<\/u> der F\u00fcnftkl\u00e4ssler ist anfangs noch recht gering. Deshalb kann man selten 45 Minuten in einem Zug unterrichten, sondern muss die Stunde in kleine H\u00e4ppchen von 5 bis 10 Minuten artikulieren, nach denen am besten gleich eine Teilsicherung erfolgt. Etwa alle 10 bis 15 Minuten muss eine kleine Verschnaufpause eingebaut werden (zeichnen lassen, Partnergespr\u00e4ch usw.). Dabei ist aber von Anfang an streng auf Disziplin zu achten, weil die Sch\u00fcler sonst nicht wissen, wie sie sich ver\u00adhalten sollen. Unaufgeforderte Wortbeitr\u00e4ge d\u00fcrfen nicht geduldet werden. Der Heft\u00adeintrag sollte auch deshalb in kleinere H\u00e4ppchen unterteilt werden, weil manche Sch\u00fcler nicht lange am St\u00fcck schreiben k\u00f6n\u00adnen.<\/li>\n<li><u>Auszeit<\/u>: In der Grundschule hatten die Sch\u00fcler meist eine Spielecke, in die sie gehen durften, wenn ihnen der Unterricht zu viel wurde. Im Gymnasium gibt es die nicht mehr. Manche Sch\u00fcler versuchen daher in den ersten Schulwochen, das Krankenzim\u00admer f\u00fcr diesen Zweck zu missbrauchen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Allein die L\u00e4nge dieser Liste zeigt, wie schwer es f\u00fcr die F\u00fcnftkl\u00e4ssler (und ihre Lehrkr\u00e4fte) sein kann, den \u00dcbergang auf das Gymnasium gut zu bew\u00e4ltigen. Vor allem die zuverl\u00e4ssige Schaffung einer gedeihlichen Arbeitsatmosph\u00e4re kann anfangs sehr viel Unterrichtszeit bin\u00adden. Zum Gl\u00fcck geht der Biologie-Lehrplan von nur 1,5 Wochenstunden aus, w\u00e4hrend in den meisten Schulen 2 Wochenstunden zur Verf\u00fcgung stehen. Aber selbst dann kann die Zeit gegen Ende des Schuljahres noch knapp werden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong><span id=\"b5skript1a4\" class=\"sta-anchor \" aria-hidden=\"true\"><\/span>P\u00e4dagogisches Arbeiten in der f\u00fcnften Klasse<\/strong><\/span><\/p>\n<p><u>Soziale Gruppe<\/u>: Die Kinder kommen direkt aus der Grundschule, also aus Klassen, die in etwa gleicher Zusammensetzung vier Jahre lang beisammen waren. Im Gymnasium muss sich die Klassengemeinschaft erst neu bilden. Das geht nicht ganz ohne Aggressionen ab. Bis Weihnachten sollte sich die Situation aber im Wesentlichen beruhigt haben, ansonsten m\u00fcssen einmal ein, zwei Stunden f\u00fcr die Soziodynamik verwendet werden (Klassenleitung kontak\u00adtieren). Von der ersten Minute ab ist konsequent auf Disziplin zu achten, vor allem wenn die Klasse gro\u00df ist. Rituale erleichtern das Erreichen einer disziplinierten Arbeitshaltung (keiner steht am Pult, jeder ist auf seinem Platz und hat seine Materialien hergerichtet, Gru\u00df-Ritual mit Aufstehen; nach Gr\u00fc\u00dfen und Setzen ist absolute Ruhe; wer beim Ausfragen etwas nicht beantworten kann, darf einen Mitsch\u00fcler aufrufen &#8230;). Zwei, drei verhaltensauff\u00e4llige Sch\u00fcler pro Klasse sind \u00fcblich, aber auch eine deutlich gr\u00f6\u00dfe\u00adre Anzahl kommt vor und bindet dann sehr viel Energie und Zeit. Um p\u00e4dagogische Ma\u00df\u00adnahmen abzu\u00adstimmen (aber auch, um sich gegenseitig zu st\u00fctzen und ggf. zu tr\u00f6sten), ist es sinnvoll, dass das Team der Lehrkr\u00e4fte in der Klasse eng zusammen arbeitet (z. B. durch eher seltene Tref\u00adfen, aber zeitnahe Kommunikation \u00fcber die elektronischen Medien). Bei den teil\u00adweise sehr hohen \u00dcbertrittsquoten an das Gymnasium v. a. im st\u00e4dtischen Bereich ist es nicht verwunderlich, wenn sich beim einen oder anderen Sch\u00fcler herausstellt, dass er am falschen Schultyp ist. Einer solchen Vermu\u00adtung ist konsequent und im Klassenlehrerteam nachzu\u00adgehen, damit man die Eltern m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig entsprechend beraten kann.<\/p>\n<p><u>Einstellung<\/u>: Manche Kinder gehen mit gro\u00dfer Anspannung ins Gymnasium und sind sich nicht sicher, ob sie den Anforderungen auch gerecht werden. Denen muss man Mut zusprechen und sie deutlich best\u00e4tigen, wenn sie etwas Gutes geleistet oder sich zumindest bem\u00fcht haben. Andere Kinder machen sich den \u00dcbergang garnicht bewusst, vor allem, wenn sie als starke Gruppe aus der Grundschule ans Gymnasium \u00fcbergetreten sind. Denen muss man klar machen, dass \u00fcbertriebenes Selbstbewusstsein \u00fcber kurz oder lang zum Misserfolg f\u00fchrt. Be\u00adsonders die guten ehemaligen Grundsch\u00fcler sind oft ohne oder mit nur wenig Hausaufgaben ausgekommen und manche von ihnen glauben, das ginge so weiter. An manchen Grundschu\u00adlen wird das Bestehen des \u00dcbertritts aufwendig gefeiert (\u201eGrundschul-Abitur\u201c bis \u201eGrund\u00adschul-Promotion\u201c mit Doktorh\u00fcten!), so dass bei unbedarften Kindern der falsche Eindruck entstehen kann, die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde ihres Lebens bereits hinter sich zu haben.<\/p>\n<p>Dazu sagt Stephen Hawking:<\/p>\n<p><strong>&#8222;Der gr\u00f6\u00dfte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><u>Arbeitstempo<\/u>: Am Anfang schreiben viele F\u00fcnftkl\u00e4ssler noch sehr, sehr langsam =&gt; Heftein\u00adtr\u00e4ge knapp halten (aber trotzdem vollst\u00e4ndig und unmittelbar verst\u00e4ndlich; Kriterium: Die Eltern sollen aus dem Hefteintrag den Unterrichtsinhalt verstehen k\u00f6nnen.). Zun\u00e4chst nicht mehr als ein paar Zeilen nacheinander schreiben lassen, den Hefteintrag in mehreren H\u00e4pp\u00adchen vornehmen. Vor allem die M\u00e4dchen verlieren sich gern in spielerischer Ausformung des Hefteintrags. Hier sanft, aber bestimmt einbremsen; am besten von vorneherein festlegen, dass im Heft nur mit F\u00fcller geschrieben wird nicht mit Filzstift, nicht mit Glitzerstift. F\u00fcnftkl\u00e4ssler melden sich meist sehr gerne. In den oft sehr gro\u00dfen Klassen kann man diese Meldungen aber bei weitem nicht abarbeiten. Das muss der Klasse erkl\u00e4rt werden, denn sonst meint der eine oder andere Sch\u00fcler, er wird nicht gemocht, wenn er nicht aufgerufen wurde. Und die Sch\u00fcler erz\u00e4hlen sehr gerne ausschweifende Geschichten mit v\u00f6llig unwichtigen Nebenaspekten zu irgendeinem Stichwort, das sie dem Unterrichtsgespr\u00e4ch gerade entnom\u00admen haben. Es muss m\u00f6glichst schnell erreicht werden, dass die Sch\u00fcler gezielt auf den Impuls der Lehrkraft antworten sollen und alles, was nicht dazu geh\u00f6rt, weglassen. (Nicht nur, damit der Unterricht besser voran kommt, sondern weil dies eine bedeutende Qualifi\u00adkation f\u00fcr das Leben ist.) Au\u00dferdem haben noch viele Sch\u00fcler Probleme, ihre Gedanken in sinnvollen S\u00e4t\u00adzen auszudr\u00fccken (sie fangen dann immer wieder von vorne an oder h\u00f6ren mitten im Satz auf, wenn sie keine passenden W\u00f6rter finden). Hier helfen Methodenwerk\u00adzeuge wie Wortlisten oder Wortgel\u00e4nder (mit denen Worte und Satzkonstruktion vorgegeben werden). Bleibt der Sch\u00fcler stecken, weil ihm ein Alltagswort nicht einf\u00e4llt, hilft eine neutrale (also nicht korrigierend oder gar wertend gemeinte) Nennung dieses Wortes weiter. (Vgl. dazu die Ver\u00f6ffentlichungen von Josef Leisen zu sprachsensiblem Unterricht).<\/p>\n<p><u>Selbst\u00e4ndigkeit<\/u> und <u>Selbstverantwortung<\/u> wird den Sch\u00fclern im Gymnasium in wesentlich h\u00f6herem Ma\u00df abverlangt als in der Grundschule (Grundschulklassen sind ganz erheblich kleiner als gymnasiale f\u00fcnfte Klassen und k\u00f6nnen deshalb erheblich intensiver betreut wer\u00adden), z. B. in folgender Hinsicht:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>P\u00fcnktlichkeit (v. a. beim Raumwechsel)<\/li>\n<li>Gruppendisziplin (Gespr\u00e4chsregeln, freundlicher Umgang miteinander usw.)<\/li>\n<li>Ordnung (Heft, Schreibzeug, Portfolio, Hausaufgabenheft, ggf. Buch bereitlegen)<\/li>\n<li>Hausaufgabe zuverl\u00e4ssig ins Hausaufgabenheft schreiben usw.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Deshalb liegt auch im Biologieunterricht der Schwerpunkt in den ersten Wochen auf der Umstellung von der Grundschule auf die Anforderungen des Gymnasiums. Erst wenn gute Arbeitsdisziplin und -atmosph\u00e4re herrschen, kann der Fachunterricht verst\u00e4rkt einsetzen. Am Anfang werden Regeln und M\u00f6glichkeiten festgelegt (z. B. \u00dcberschriften alternativ her\u00advor\u00adheben durch Gro\u00dfbuchstaben, gr\u00f6\u00dfere Schrift, Verwendung von Farbe, Unterstreichen mit Lineal), bald aber entscheidet jeder Sch\u00fcler innerhalb des vorgegebenen Rahmens selbst \u00fcber die Gestal\u00adtung seiner Aufzeichnungen. Nicht zu viele Fragen zur Gestaltung zulassen! Bis Weihnachten sollten fast alle Sch\u00fcler ein angemessenes Schreibtempo entwickelt haben.<\/p>\n<p>Zur ersten Stunde im Fachraum wird die Klasse im Klassenzimmer abgeholt, wich\u00adtige Landmarken auf dem Weg dorthin werden gezeigt, denn F\u00fcnftkl\u00e4ssler verlaufen sich gerne mal in den gro\u00dfen Schulh\u00e4usern. Im Winter brauchen die Kinder oft lange, bis sie kommen bzw. den Biologiesaal verlassen, weil sie nicht nur die Schultasche einr\u00e4umen, sondern auch alle Win\u00adtersachen anziehen m\u00fcssen, damit die nicht liegen bleiben. Diese Zeit einplanen!<\/p>\n<p>F\u00fcnftkl\u00e4ssler gehen am Anfang der Stunde gerne ans Pult, um pers\u00f6nliche Zuwendung von der Lehrkraft zu erhalten. Von Anfang an unterbinden: Jeder geht auf seinen Platz, richtet seine Sachen her, dann wird begr\u00fc\u00dft, dann kann sich jeder melden, der etwas Wichtiges zu sagen hat (z. B. dass er sein Heft vergessen hat). W\u00e4hrend der ersten schriftlichen Pr\u00fcfungen melden sich die Sch\u00fcler oft; selten geht es dabei aber um echte Fragen. Also bereits vorher klar machen, dass das nicht geht. Nur wer eine dringende, echte Frage hat, darf sich melden. Ist ein Sch\u00fcler mit Legasthenie oder Lese-Rechtschreib-Schw\u00e4che in der Klasse, empfiehlt es sich, den gesamten Pr\u00fcfungstext sorgf\u00e4ltig vorzulesen und die Sch\u00fcler erst dann zum Stift greifen zu lassen. (Zeitzugabe nicht verges\u00adsen! Restliche Klasse in dieser Zeitspanne still besch\u00e4ftigen.)<\/p>\n<p><u>Name<\/u>: In der Grundschule schreiben die Sch\u00fcler in der Regel nur ihre Vornamen auf Hefte oder Pr\u00fcfungen. Es muss von Anfang an darauf geachtet werden, dass sie am Gymnasium stets Vor- <strong>und<\/strong> Familienna\u00admen schreiben.<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong><span id=\"b5skript1a5\" class=\"sta-anchor \" aria-hidden=\"true\"><\/span>Die Rolle von \u201eNaturwissenschaftliches Arbeiten\u201c (NA) f\u00fcr Biologie<\/strong><\/span><\/p>\n<p><em>vgl. auch: 5. Klasse Skript 4: Naturwissenschaftliches Arbeiten<\/em><\/p>\n<p>Immer wieder verwendet der Biologieunterricht kumulativ Kenntnisse aus NA wie z. B. die Kalkwasserprobe auf Kohlenstoffdioxid und die Glimmspanprobe auf Sauerstoff bei der Untersuchung der Atemgase, evtl. die Salzs\u00e4ureprobe auf Kalk bei der Untersuchung der Knochenmaterialien, die Iod- und Fettfleck-Probe bei der Untersuchung von Lebensmitteln, die Messung von Atem- bzw. Herzfrequenz in Ruhe und nach Belastung, das Teilchenmodell (erarbeitet in NA z. B. beim L\u00f6sevorgang) f\u00fcr den Gasaustausch in Lunge und Muskel sowie bei der Zellatmung usw. (Selbstvest\u00e4ndlich werden in Biologie diese Vorg\u00e4nge auf der Teilchen-Ebene erkl\u00e4rt, auch wenn sich die Formulierungen des LehrplanPLUS in Biologie \u2013 im Gegensatz zu NA \u2013 nur auf die Stoffebene beziehen.) Der LehrplanPLUS der sechsten Klasse verlangt die Betrachtung von \u201eStoff\u00e4nderung als Um\u00ad\u00adgruppierung von Atomen\u201c (Lernbereich 1.2.2). Deshalb ist es sinnvoll, bereits in der 5. Klasse die Begriffe Atom und Molek\u00fcl in NA einzuf\u00fchren und im Biologieunterricht zu verwenden. Bei entsprechend anschaulicher Visualisierung (z. B. mit Lego\u00ae Duplo\u00ae)und wiederhol\u00adter Verwendung funktioniert das erfahrungsgem\u00e4\u00df problemlos.<\/p>\n<p>Auch wenn die Biologie im G8-Lehrplan formal zum Schwerpunkt innerhalb des Faches \u201eNatur und Technik\u201c degradiert wurde, sollten der Unterricht, das entsprechende Heft und die diesbe\u00adz\u00fcglichen R\u00e4ume mit \u201eBiologie\u201c benannt werden, nicht mit \u201eNatur und Technik\u201c. (Allenfalls kann es neben dem Biologiesaal noch einen Praktikums- oder NA-Saal geben). Die Trennung von NA und Biologie kann sich z. B. in der Verwendung von NA-Portfolio und Biologieheft ausdr\u00fccken. Anschlie\u00dfend an den Heimat- und Sachunterricht der Grundschule (HSU) sind Biologie und Geographie die ersten Naturwissenschaften, denen die Sch\u00fcler begegnen. Physik und Chemie kommen sp\u00e4ter noch dazu.<\/p>\n<p>Naturwissenschaftliches Arbeiten dient in erster Linie der Begegnung mit Ph\u00e4nomenen aus Natur und Technik, die von spielerisch bis wissenschaftsprop\u00e4deutisch gehen kann. Viele Kinder machen heute zwar umfangreiche Erfahrungen mit elektronischen Medien, aber kaum noch mit \u201ehandfesten\u201c Materialien. Au\u00dferdem sollen die Sch\u00fcler lernen, naturwissen\u00adschaft\u00adliche Vorgehensweisen kennenzulernen und dar\u00fcber entsprechende Protokolle anzu\u00adfertigen. Und schlie\u00dflich dient der NA-Unterricht dem Verstehen und Interpretieren der Versuchs\u00adergebnisse. Somit liefert NA notwendi\u00adge Voraussetzungen f\u00fcr Biologie, Chemie und Physik (wie z. B. Teilchenmodell, Energie- und Stoffumwandlung, wissenschaftsprop\u00e4deutisches Denken und Arbeiten), so dass NA nur von ausgebildeten Fachlehrkr\u00e4ften unterrichtet werden sollte (also nicht von Geographie- oder Kunstlehrern, die keine Naturwissenschaft studiert haben). Die enorme Bedeutung von NA und damit die enorme Verantwortung der Lehrkraft ist allerdings nicht allen Schulleitern voll\u00adst\u00e4ndig bewusst. \u201eAber den Kindern macht es doch Spa\u00df!\u201c, ist kein sinnvolles Argument.<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong><span id=\"b5skript1a6\" class=\"sta-anchor \" aria-hidden=\"true\"><\/span>\u00dcbergreifende Aspekte des Biologieunterrichts in der f\u00fcnften Klasse<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In der 5. Jahrgangsstufe werden weit \u00fcberdurchschnittlich viele fachinhaltliche und methodi\u00adsche <u>Grundlagen<\/u> f\u00fcr die sp\u00e4teren Jahre gelegt. Der Anteil an Grundwissen (dieser Begriff umfasst selbstverst\u00e4ndlich nicht nur Fachwissen, sondern auch die Kompetenzen) ist au\u00dfergew\u00f6hn\u00adlich hoch, gleichzeitig ist das Ma\u00df der didaktischen Reduktion hier am massivsten (einfache, tragf\u00e4hige, nachhaltige und ausbauf\u00e4hige Denkmodelle!), so dass die didaktische Herausfor\u00adderung f\u00fcr die Lehr\u00adkraft hier am gr\u00f6\u00dften ist.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des gesamten Schuljahres sind die Sch\u00fcler stark gefordert, indem sie sich natur\u00adwissen\u00adschaftliche Kompetenzen und Fachinhalte mit (altersgem\u00e4\u00df) hohem Niveau aneignen sollen. Deshalb ist die Biologie (\u00e4hnlich wie die Geographie) in der f\u00fcnften Klasse ein wichtiges <u>Indikatorfach<\/u>, in dem viel fr\u00fcher als in Mathematik, Deutsch oder der Fremd\u00adsprache sichtbar wird, wenn das Gymnasium f\u00fcr ein Kind den falschen Schultyp darstellt. Bei Auff\u00e4lligkeiten deshalb sehr fr\u00fch R\u00fccksprache mit der Klassenleitung, dem Klassen\u00adlehrerteam und mit den Eltern nehmen!<\/p>\n<p>Bisweilen zeigt sich das Problem, dass r\u00fchrige Grundschullehrkr\u00e4fte \u201e<u>schon alles besprochen<\/u>\u201c haben und manche Sch\u00fcler \u00fcberzeugt sind, \u201eschon alles zu wissen\u201c. Dieser Effekt tritt h\u00e4ufig in der Menschenkunde auf. Hier muss man den Sch\u00fclern klar machen, dass das Gymnasium andere Ma\u00dfst\u00e4be setzt, indem beispielsweise die innere Logik st\u00e4rker betont, ein Vergleich mit anderen Organismen angestellt oder ein Organ in einen gr\u00f6\u00dferen System-Zusammenhang gestellt wird. W\u00e4hrend die Grundschule tendenziell darlegt, wie die Dinge beschaffen sind, geht das Gymnasium die Themen tendenziell problemorientiert an. Au\u00dfer\u00addem gehen manche Grundschul-Lehrkr\u00e4fte etwas zu gro\u00dfz\u00fcgig mit natur\u00adwissenschaftlicher Fachsprache um (\u201eDie Sonne zieht das Wasser an.\u201c \u2013 \u201eDie Wolken bre\u00adchen auf und lassen ihre Tropfen fallen\u201c, also gleichsam die Wolke als Beh\u00e4lter f\u00fcr die Tr\u00f6pfchen \u2013 Gleich\u00adsetzung der Begriffe Sauerstoff und Luft \u2013 Leitung von Licht oder Schall vom Sinnesorgan zum Gehirn). Am Ende der 5. Klasse sollte die Antwort auf die Frage nach dem Zweck des Atmens nicht mehr lauten: \u201edamit wir leben k\u00f6nnen\u201c, sondern eher \u201edamit in der Zellatmung Zellenergie zur Verf\u00fcgung gestellt werden kann\u201c.<\/p>\n<p>Es ist sehr schwer, die Sch\u00fcler in den oft recht heterogenen Klassen nicht zu \u00fcberfordern, aber auch nicht zu unterfordern. Bisweilen ist <u>Binnendifferenzierung<\/u> dringend n\u00f6tig (z. B. mit frei\u00adwilligen Zusatzaufgaben f\u00fcr die \u201eechten Gymnasiasten\u201c), auch wenn sich dies nicht allzu oft von selbst anbietet. Um die Sch\u00fcler im Biologie-Unterricht in sprachlicher Hinsicht nicht zu \u00fcber\u00adfordern, ist es sinnvoll, die Meinung des Deutschlehrers zu Texten f\u00fcr die Sch\u00fclerhand (Arbeitsbl\u00e4tter, Pr\u00fcfungsunterlagen) einzuholen.<\/p>\n<p>Schriftliche <u>Hausaufgaben<\/u> sind in den sogenannten Nebenf\u00e4chern wie Biologie nur gelegent\u00adlich m\u00f6glich. Am besten gibt man daf\u00fcr eine ganze Woche Bearbeitungszeit, damit jedes Kind seinen individuellen Zeitplan erstellen kann. Auch kleine praktische Aufgaben sind m\u00f6glich. Die Hausaufgaben m\u00fcssen dann kontrolliert, besprochen, ggf. verbessert und ganz allgemein gew\u00fcrdigt werden.<\/p>\n<p>Auch der Biologie-Unterricht muss der allgemeinen <u>Spracherziehung<\/u> dienen: <u>Sachverhalte darstellen<\/u>: In der f\u00fcnften Klasse unterscheiden die Sch\u00fcler zwischen den drei aus der Grundschule be\u00adkann\u00adten Grundformen schriftlicher Darstellung: Erz\u00e4hlen, Infor\u00admieren und Argumentieren. Beschreibungen werden in der 5. Jahrgangsstufe in Deutsch noch nicht verlangt. Der Biologie-Unterricht muss darauf R\u00fccksicht nehmen, dass die Sch\u00fcler noch nicht gelernt haben, Vorg\u00e4nge oder \u2013 was noch schwieriger ist \u2013 Gegenst\u00e4nde und Bilder zu be\u00adschreiben.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><em>Beispiel: Praktikum Mikroskopie Zwiebelh\u00e4utchen mit Wortl<span style=\"color: #ff6600;\">iste [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/AM_NA5_Zwiebelhaut_Wortliste.docx\">word<\/a>] [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/AM_NA5_Zwiebelhaut_Wortliste.pdf\">pdf<\/a>]<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler sollen lernen, ihre Erkenntnisse <u>selbst zu formulieren<\/u>. So sollen sie immer wieder Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Formulierung des Hefteintrags machen (hierbei nicht zu viel erwarten!). Wenn ein Sch\u00fclerbeitrag dem vorbereiteten Hefteintrag gleichwertig ist, ist es sinnvoll, ihn zu \u00fcbernehmen, wenn nicht, ihn zu verbessern und dann zu \u00fcbernehmen, denn das st\u00e4rkt das Selbstbewusstsein des entsprechenden Sch\u00fclers und motiviert zu weiterem Selbstformulieren. F\u00fcr \u00dcbungen in der Basiskompetenz Kommunikation muss gen\u00fcgend Zeit eingeplant werden, da es den Sch\u00fclern noch sehr schwer f\u00e4llt, selbst\u00e4ndig zu formulieren.\u00a0 Es fehlen ihnen vor allem differenzierende Adjektive und Verben, aber oft auch sinnvolle Strategien des sprachlichen Aufbaus. Hier helfen Wortlisten und Wortgel\u00e4nder (vgl. Methodenwerkzeuge von Josef Leisen!).<\/p>\n<p>Die <u>Rechtschreibung<\/u> von allgemeinsprachlichen und fachspezifischen Begriffen muss aus\u00adf\u00fchrlich bespro\u00adchen und gesichert werden (\u201eWelche Rechtschreib-Fehler k\u00f6nnte man hier machen?\u201c) und ist dann auch Pr\u00fcfungsgegen\u00adstand (z.\u00a0B. bei Stegreifaufgaben einen Recht\u00adschreibfehler im genau besproche\u00adnen Fachbegriff mit 0,5 Fehlerpunkten ahnden; dies muss nat\u00fcrlich von Anfang an den Sch\u00fclern klar mitgeteilt werden!). In schriftlichen Pr\u00fcfungen und im Hefteintrag alle Deutsch\u00adfehler korrigieren (Korrekturzeichen der Deutsch-Lehrkraft \u00fcbernehmen). Bei jedem Fach\u00adbegriff sollte der Arti\u00adkel (Fachbegriff der Grundschule: Beglei\u00adter) genannt und angeschrieben werden. Erfahrungs\u00adge\u00adm\u00e4\u00df haben mittler\u00adweile auch viele deutsche Muttersprachler enorme Schwierigkeiten mit dem grammatikali\u00adschen Geschlecht (\u201eder oder das Membran\u201c, \u201eder Wachstum\u201c, \u201edie Blatt\u00adgr\u00fcn\u201c, \u201eder Eisen\u201c). Der Lehrplan\u00adPLUS verlangt \u2013 im Gegensatz zu seinem Vor\u00adg\u00e4nger \u2013 von den Grund\u00adsch\u00fclern wieder gro\u00dfe Sicherheit in der Rechtschreibung. Diese Intention muss das Gymnasi\u00adum weiter verfolgen.<\/p>\n<p>Die <u>lateinischen Bezeichnungen<\/u> f\u00fcr die Wortarten werden in der Regel in der vierten Klasse Grundschule eingef\u00fchrt und stehen den Sch\u00fclern deshalb noch nicht immer sicher zur Ver\u00adf\u00fcgung. Deshalb in der f\u00fcnften Klasse stets die deutsche <strong>und<\/strong> die lateinische Bezeichnung nennen (z. B. das Namenwort = das Nomen; der Begleiter = der Artikel, das Tunwort = das Verb, das Wiewort = das Adjek\u00adtiv usw. =&gt; Mit der Deutsch-Lehrkraft abstimmen.)<\/p>\n<p><u>Partner- und Gruppenarbeit<\/u> sind sinnvolle Unterrichtsformen und sollten deshalb immer wie\u00adder ein\u00adgeflochten werden, wenn sich der Unterrichtsstoff daf\u00fcr eignet. Diese Phasen sollten aber kurz sein (z. B. 2-5 Minuten). Danach muss relativ viel Zeit (z.\u00a0B. 10 Minuten) f\u00fcr Samm\u00adlung, Auswertung und Sicherung eingeplant werden, wenn die sch\u00fclerzentrierte Sozialform nicht zum Selbstzweck verkommen soll.<\/p>\n<p>Diagrammdarstellungen werden bereits in der Grundschule verwendet. Der LehrplanPLUS Mathematik f\u00fcr die dritte und vierte Klasse schreibt vor, dass die Sch\u00fcler Informationen be\u00adgr\u00fcndet in geeignete Darstellungen \u00fcbertragen k\u00f6nnen sollen, und schl\u00e4gt (unverbindlich) daf\u00fcr das <u>S\u00e4ulendiagramm<\/u> vor. S\u00e4ulendiagramme stellen in der Grundschule aber meist einen Vergleich von nur zwei oder drei Daten dar (z.\u00a0B. Anzahl der Atemz\u00fcge in Ruhe und nach Anstren\u00adgung), nicht aber eine gr\u00f6\u00dfere Datenf\u00fclle. Wenn die Sch\u00fcler selbst eine Messreihe erstellt haben (z. B. die steigende Temperatur beim Erhitzen von Wasser in Abh\u00e4ngigkeit von der Zeit des Erhitzens), lernen sie erst in der f\u00fcnften Klasse, daraus auch ein umfangreicheres S\u00e4ulen\u00addiagramm selbst zu erstellen. <u>Kreisdiagramme<\/u> k\u00f6nnen sie in der Unterstufe nicht zeichnen, und lesen k\u00f6nnen sie sie nur, wenn sie maximal drei Werte darstellen. In normal lernfreudigen f\u00fcnften Klassen kann man aus dem S\u00e4ulendiagramm das <u>Liniendiagramm<\/u> entwickeln (sinnvollerweise aber nur bei Werten, die sich kontinuierlich \u00e4ndern wie die steigende Temperatur beim Erhitzen von Wasser, aber nicht bei diskontinuierlichen Werten). Der Lehr\u00adplanPLUS der f\u00fcnften Klasse in Geographie nennt als Kompetenz bei geographi\u00adschen Arbeitstechniken (Lernbereich 1) das Anlegen von Tabellen, S\u00e4ulen- und Balken\u00addiagrammen. (S\u00e4ulendiagramme enthalten vertikale, Balkendiagramme horizontale schmale Recht\u00adecke.)<\/p>\n<p>In der f\u00fcnften Klasse legen die Sch\u00fcler zum ersten Mal <u>Versuchsprotokolle<\/u> an. \u00dcber die ge\u00adnaue Form sollten sich die Fachschaften Biologie, Chemie und Physik einigen. Der LehrplanPLUS formuliert im Lernbereich 1 von Natur und Technik: \u201eAufbau eines naturwissenschaft\u00adlichen Protokolls&#8220;:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><strong>Titel<\/strong><\/li>\n<li><strong>Aufbau und Durchf\u00fchrung<\/strong><\/li>\n<li><strong>Beobachtung<\/strong><\/li>\n<li><strong>Auswertung und Interpretation<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Klassisch formuliert, aber inhaltlich gleich (die Formulierung in Form einer Fragestellung hilft Kindern, die mit dem Nominalstil noch nicht gut zurecht kommen):<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><strong>F\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fragestellung \/ Hypothese \/ Thema (Worum geht&#8217;s?)<\/strong><\/li>\n<li><strong>VA\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Versuchsaufbau (Was haben wir? Was tun wir?)<\/strong><\/li>\n<li><strong>B\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beobachtung (Was sehen wir?<\/strong> <strong>\/ &#8222;Ich beobachte, dass &#8230;<\/strong>&#8222;<strong>)<\/strong><\/li>\n<li><strong>E\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erkl\u00e4rung \/ Ergebnis (Was lernen wir daraus?)<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><u>Veranschaulichung<\/u>: Viele Lerninhalte des Biologieunterrichts sind abstrakt bzw. im Alltag der Sch\u00fcler nicht sichtbar. Sie m\u00fcssen klar veranschaulicht werden, z. B. durch <u>Modelle<\/u> (dazu z\u00e4hlen auch Tafelapplikationen). Gleichzeitig dienen sie auch dem Kompetenztraining (vgl. Punkt 7 in Lernbereich 1 des LehrplanPLUS: Kennzeichen und Eigenschaften von materiellen Modellen) und st\u00fctzen sprachlich schw\u00e4chere Sch\u00fcler, die mit gegenst\u00e4ndli\u00adchen Model\u00adlen hantieren k\u00f6n\u00adnen, ohne gleichzeitig verbalisieren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der <u>Hefteintrag<\/u> soll m\u00f6glichst plakativ gestaltet sein, um den Sch\u00fcler bei der h\u00e4uslichen Nachbereitung der Stunde zu unterst\u00fctzen und ggf. seinen Eltern den Unterrichtsstoff klar zu umrei\u00dfen. Je komplexer bzw. je abstrakter ein Lerninhalt ist, desto \u00f6fter muss er wiederholt bzw. in neuem Kontext angewendet werden (wie z. B. Teilchenmodell oder Oberfl\u00e4chenver\u00adgr\u00f6\u00dferung). Zun\u00e4chst sollten immer ganze S\u00e4tze formuliert werden, mit der Zeit sollten die Sch\u00fcler an stichwortartige Eintr\u00e4ge gew\u00f6hnt werden (der \u00dcbergang sollte explizit thematisiert werden).<\/p>\n<p>Wenn Stunden in <u>Parallelklassen<\/u> gleichzeitig stattfinden, ist es sinnvoll, die Stoffverteilung \u00fcber das Schuljahr unterschiedlich zu gestalten, damit man nicht um die Medien konkurriert (Augenmodell, Skelett usw.)<\/p>\n<p>Auch \u00fcber die Verwendung von <u>Fachbegriffen<\/u> sollte sich die Fachschaft einigen. Bei\u00adspiels\u00adweise ist der Begriff \u201eZellsaft\u201c nicht eindeutig, er kann den Inhalt der Zentralvacuole, aber auch das Zellplasma bedeuten. Was man leicht auf deutsch ausdr\u00fccken kann, sollte man auch deutsch bezeichnen (also \u201eZellkern\u201c und nicht Nucleus). Wo die Eindeutschung Fehl\u00advorstellungen hervorrufen kann (\u201eZellhaut\u201c suggeriert keine hauchd\u00fcnne, sondern eine derbe Schicht) oder wo sie schlecht klingt (wie \u201eBlattgr\u00fcnk\u00f6rnchen\u201c), ist es besser, das Fremdwort zu verwenden (die Zellmembran, der Chloroplast). Zehnj\u00e4hrige lernen Fremdw\u00f6rter erstaun\u00adlich gut und schnell, wenn man sich daf\u00fcr Zeit l\u00e4sst und die Begriffe regelm\u00e4\u00dfig wiederholt. (An vielen Stellen listet der LehrplanPLUS Fachbegriffe auf, die als verbindlich zu betrach\u00adten sind. Im Lernbereich 2 hei\u00dft es z. B. eindeutig \u201eZellplas\u00adma\u201c und nicht Zellsaft bzw. \u201eChlo\u00adroplast\u201c und nicht Blattgr\u00fcn\u00adk\u00f6rnchen).<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler sind meist begierig auf neue Begriffe und haben in der Regel auch mit Fremd\u00adw\u00f6r\u00adtern kaum Probleme, vor allem nicht, wenn alle gemeinsam \u00fcber dumme Rechtschreib\u00adfehler gelacht haben, die einem dabei unterlaufen k\u00f6nnten. Deshalb sollten biologische Fremdw\u00f6r\u00adter durchaus schon in der f\u00fcnften Klasse eingef\u00fchrt werden, wenn sie sp\u00e4ter wieder ge\u00adbraucht werden (z.\u00a0B. der Chloroplast), aber keine neuen Fachbegriffe, die nicht weiterf\u00fch\u00adren (d.\u00a0h. die sp\u00e4ter nicht kumulativ verwendet werden) wie z. B. die Namen der einzelnen Sch\u00e4\u00addel\u00adknochen.<\/p>\n<p>Die F\u00fcnftkl\u00e4ssler verf\u00fcgen noch nicht \u00fcber einen tragf\u00e4higen Energiebegriff. Das Ph\u00e4nomen der Energieumwandlung (obligater Lerninhalt in NA) kann man ihnen dennoch nahe bringen, wenn man den verschiedenen Energiearten griffige Namen gibt wie elektrische Energie, W\u00e4rme-Energie, Bewegungs-Energie, chemische Energie (muss zwar in der Mittelstufe durch innere Energie ersetzt werden, ist aber plastischer und kindgerechter). Die Bezeichnungen sind f\u00fcr die Sch\u00fcler viel klarer, wenn \u00fcberall das Wort \u201eEnergie\u201c vorkommt (also nicht verk\u00fcrzen zu \u201eW\u00e4rme\u201c). Als Synonym f\u00fcr ATP schlage ich den Begriff <strong>Zellenergie<\/strong> vor (\u201eBioenergie\u201c klingt zu sehr nach Biogas):<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Stoffumwandlung bei der Zellatmung:<\/strong><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1552 size-large\" src=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Zellatmung-Stoffumwandlung-1024x125.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"64\" srcset=\"https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Zellatmung-Stoffumwandlung-1024x125.jpg 1024w, https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Zellatmung-Stoffumwandlung-300x37.jpg 300w, https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Zellatmung-Stoffumwandlung-768x94.jpg 768w, https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Zellatmung-Stoffumwandlung.jpg 1226w\" sizes=\"auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Energieumwandlung bei der Zellatmung:<\/strong><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1551 size-large\" src=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Zellatmung-Energieumwandlung-1024x153.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"78\" srcset=\"https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Zellatmung-Energieumwandlung-1024x153.jpg 1024w, https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Zellatmung-Energieumwandlung-300x45.jpg 300w, https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Zellatmung-Energieumwandlung-768x115.jpg 768w, https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Zellatmung-Energieumwandlung.jpg 1226w\" sizes=\"auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><\/p>\n<p><em>*) Ulrich Kattmann [Sch\u00fcler besser verstehen: Alltagsvorstellungen im Biologieunterricht; Aulisverlag 2015] betont zwar, dass die exergonische Reaktion nicht ohne den Sauerstoff m\u00f6glich ist und deshalb nicht von der hohen chemischen Energie im Traubenzucker gesprochen werden sollte, aber ich halte meine vereinfachte Formulierung f\u00fcr die Unterstufe trotzdem f\u00fcr sinnvoll.<\/em><\/p>\n<p><em>Hinweis: Um Stoff- von Energie-Umwandlungen noch besser abzugrenzen und um klar zu zeigen, dass eine Energie-Umwandlung keine chemische Reaktion darstellt, ist es besser, bei Energie-Umwandlungen einen Schleifenpfeil zu verwenden (er kann auch verbalisiert werden mit \u201ewird zu&#8220;, aber nie mit \u201ereagiert zu&#8220;):<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-858 size-large\" src=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Energie-Schleifenpfeil-Zellatmung-1024x98.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"50\" srcset=\"https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Energie-Schleifenpfeil-Zellatmung-1024x98.jpg 1024w, https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Energie-Schleifenpfeil-Zellatmung-300x29.jpg 300w, https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Energie-Schleifenpfeil-Zellatmung-768x74.jpg 768w, https:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Energie-Schleifenpfeil-Zellatmung.jpg 1441w\" sizes=\"auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><\/p>\n<p>Ein typisches Didaktikproblem der Menschenkunde ist, dass zwischen den Organsystemen so enge und vielf\u00e4ltige <u>Zusammenh\u00e4nge<\/u> bestehen, dass im ersten Halbjahr immer irgendwelche Voraussetzungen fehlen. Die L\u00f6sung besteht darin, mit einem Organsystem anzufangen, das m\u00f6g\u00adlichst wenige solcher Zusammenh\u00e4nge aufweist (z.\u00a0B. Bewegung oder Sinne), so dass vorerst keine Verkn\u00fcp\u00adfungen zu anderen Systemen n\u00f6tig sind. Beim n\u00e4chsten Organsystem kann dann schon die eine oder andere Verbindung zum ersten hergestellt werden usw. Je mehr Organsysteme schon besprochen sind, desto mehr Gelegenheiten f\u00fcr kumulatives Arbeiten ergeben sich.<\/p>\n<p>Der NA-Unterricht sollte auf die Reihenfolge in Biologie abgestimmt sein: In Biologie ben\u00f6\u00adtigte chemische Nachweise, Verdauung von St\u00e4rke oder das Teilchenmodell sollten aus NA bereits bekannt sein, bevor sie in Biologie angewendet werden. Umgekehrt k\u00f6nnen im Rah\u00admen von NA Versuche zu Ph\u00e4nomenen durchgef\u00fchrt werden, die zuvor in Biologie bespro\u00adchen worden sind wie z. B. die Messung von Atemfrequenz und Atemvolumen oder Versuche zum Reiz-Reaktions-Schema. Das ISB empfiehlt ausdr\u00fccklich eine solche Verschr\u00e4nkung der Inhalte von NA und Biologie.<\/p>\n<p><u>Grundwissen<\/u>: Zum Grundwissen z\u00e4hlen Fachbegriffe, fachliche Zusammenh\u00e4nge und Fach-Kompetenzen. Ein konsequentes Grundwissen-Management sichert einen nachhaltigen Lern\u00aderfolg und vermittelt den Sch\u00fclern ein Gef\u00fchl der Sicherheit und macht ihnen klar, wozu sie lernen. Man verwendet das Grundwissen-Management, das in der Schule eingef\u00fchrt ist bzw. hilft dabei mit, eines einzuf\u00fchren bzw. das vorhandene zu verbessern. Beispielsweise wird Grund\u00adwissen von Anfang an im Heft am Rand mit (farbigem) \u201e<strong>GW<\/strong>\u201c gekennzeichnet, ggf. gibt es ein Grundwis\u00adsen\u00adheft bzw. GW-Bl\u00e4tter, die am besten auch auf der Webseite der Schu\u00adle stehen. Bei m\u00fcnd\u00adlichen und schriftlichen Pr\u00fcfungen muss Grundwissen stets auch verlangt werden (GSO). Die Sch\u00fc\u00adler verwenden ihr Grundwissen ausgesprochen gern und die Eltern sind sehr dankbar, wenn sie konkret wissen, was sie mit ihren Kindern zuhause wiederholen sollen.<\/p>\n<p><u>Leistungsnachweise<\/u>: In manchen Grundschulklassen werden keine Transferaufgaben einge-\u00fcbt. Deshalb muss den Sch\u00fclern im laufenden Unterricht sehr fr\u00fch klar gemacht werden, was Transfer bedeutet, und dieser muss einge\u00fcbt werden. Man kann in den ersten Wochen eine \u00dcbungs-Stegreifaufgabe z. B. als Hausaufgabe (ohne Buch, Heft und Mama) schreiben las\u00adsen, die man in der Folgestunde gemeinsam korrigiert. Darin muss eine nicht zu einfache Trans\u00adfer-Aufgabe enthalten sein und es sollen m\u00f6glichst verschiedene Aufgabenformate darin vorkom\u00admen (wie Abbildung beschriften, freien Text formulieren, Fehlertext korrigieren usw.).<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><em>Link: Einf\u00fchrung von Operatoren (\u201eAufgabenw\u00f6rter\u201c) mit \u00dcbungs<span style=\"color: #ff6600;\">aufgaben [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/AM_B5.6_Aufgabenwoerter.docx\">word<\/a>] [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/AM_B5.6_Aufgabenwoerter-1.pdf\">pdf<\/a>]<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #ff6600;\">Link: \u00dcbungs-Stegreifaufgabe zur Einf\u00fchrung dieses Pr\u00fcfungsformats [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AM_B5_Uebungsstegreifaufg-N.docx\">word<\/a>] [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/AM_B5_Uebungsstegreifaufgabe_N.jpg\">jpg<\/a>] [<a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/www.bio-nickl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/AM_B5_Uebungsstegreifaufg_N1.pdf\">pdf aus scan<\/a>]<\/span><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Auch die Tatsache, dass m\u00fcndliche wie schriftliche Pr\u00fcfungen nicht angesagt (auch nicht angedeutet!) werden, muss immer wieder betont werden, ebenso, dass stets \u00fcber den Stoff der letzten beiden Stunden sowie Grundwissen gepr\u00fcft wird. Das ist nicht allen Sch\u00fclern bzw. Eltern klar. (Hinweis: Manche Schulen sind mittlerweile dazu \u00fcbergegangen, alle Pr\u00fcfungen vorher anzusagen.)<\/p>\n<p>Auch in der f\u00fcnften Klasse k\u00f6nnen benotete Referate gehalten werden. Die Randbedingungen daf\u00fcr m\u00fcssen vorher klar gestellt werden, am besten auch schriftlich, denn es gibt Grundschu\u00adlen, in denen es Gepflogenheit ist, dass der Sch\u00fcler sein Referat ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Lehr\u00adkraft durchf\u00fchrt, w\u00e4hrend der Rest der Klasse sich anderweitig besch\u00e4ftigt (logisch, wenn alle Sch\u00fcler das selbe Thema bekommen haben). Bedingungen sind z.\u00a0B.: alle h\u00f6ren zu, 3-4 Minuten Dauer, frei sprechen mit Stichworten auf einem Spickzettel, mindestens 1 Medium zur Veranschaulichung, mit bzw. ohne Einbeziehung des Publikums usw. Sollen alle Mitglieder der Klasse ein Referat halten, ist der daf\u00fcr n\u00f6tige gro\u00dfe Zeitbedarf bei der Jahres-Planung des Unterrichts zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p><u>Unterrichtsstoff und Kompetenzen<\/u>: Nur selten trifft der im Lehrplan vorgeschriebene Unter\u00adrichtsstoff das Interesse der Sch\u00fcler so gut wie bei Biologie in der f\u00fcnften Klasse. Man muss nur darauf achten, dass das Unterrichtsergebnis nicht zu kindlich bleibt (gymnasiales, nicht Grund\u00adschul-Niveau!) und mehr Wert auf Erkl\u00e4\u00adrun\u00adgen (meist im Bereich Struktur-Funktion) gelegt wird als auf reines Faktenwissen (z.\u00a0B. ist es sinn\u00advoller, wenn die Sch\u00fcler die Arbeit von Beuger und Strecker an mehreren Beispielen formu\u00adlieren als wenn sie die konkre\u00adten Namen der jeweiligen Muskeln auswendig lernen).<\/p>\n<p>Andererseits d\u00fcrfen die Sch\u00fcler nicht \u00fcberfordert werden. Das abstrakte Denken beginnt in diesem Alter erst ganz zart zu sprie\u00dfen. Je konkreter der Stoff ist, desto leichter begreifen ihn die Sch\u00fc\u00adler. Sie lernen in der f\u00fcnften Klasse zu kategorisieren, also Ph\u00e4nomene bestimmten \u201eSchub\u00adladen\u201c zuzuordnen. Lernbereich 1 gibt (v.\u00a0a. im Vergleich mit der entsprechenden Stelle in der sechsten Klasse) wohl \u00fcberlegte Formulierungen \u00fcber sinnvolle Kompetenz\u00adanforderungen bei Zehnj\u00e4hrigen vor. Was im Lehrplan nicht verlangt wird, sollte man auch nicht einfordern!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 5. Klasse war schon immer und ist auch weiterhin in p\u00e4dagogischer und didaktischer Hinsicht eine sehr gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Biologie-Lehrkraft. Dieses Skript, das sich vorwiegend an Berufsanf\u00e4nger richtet, listet die spezifischen Probleme dieser Jahrgangsstufe auf und bietet L\u00f6sungsans\u00e4tze an. 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